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Solarenergie Drucken E-Mail
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Erstellt von der Redaktion   
Montag, 19. März 2007

Solarenergie, dünnschicht High-Tech

Amerikas Antwort auf die Frage nach der besseren Photovoltaik (PV)-Technik ist die Dünnschicht Elektrovoltaik (CIS).

Technische Entwicklung
Tatsächlich ist die technische Entwicklung erneuerbarer Energien sehr viel weiter als allgemein hin angenommen. Mit dem Kyoto-Protokoll und mit der EU-Richtlinie 2001/77/EG zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen wird der globalen PV-Industrie ein wachstumsträchtiger Rahmen gegeben.

Eine neu geregelte Einspeisevergütung für Freiflächenanlagen in Höhe von 45,7 Ct/kWh sorgen nicht nur bei deutschen PV-Anlagenbauer für eine Goldgräberstimmung sondern auch bei Börsianern hiesiger TecDAX Aktien. SolarWord's ambitionierte Pläne, in Oregon USA die grösste Solarzellenfabrikation zu bauen, wird von der Öffentlichkeit als ein Weg in die richtige Richtung gewertet. Der Investor allerdings sollte nicht davon ausgehen, dass er Silizium-Technologien langfristig blind vertrauen kann. Neue Verfahren, die Licht in Energie umsetzen sind bereits dem Laborbetrieb entwachsen und stehen kurz davor in Grossserienproduktion zu gehen.
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Vormarsch Dünnschicht

Der Staat New York hatte sich bereits vor Jahren das ehrgeizige Ziel gesetzt, seinen Energieverbrauch bis 2013 um 25 % zu senken! Am 19. Januar 2006 erhielt das US-Unternehmen DayStar Technologies von der New York State Energy Research and Development Authority (NYSERDA) einen Umweltschutzpreis in Höhe von 1 Mio.$ für die Markteinführung seiner CIGS-Dünnschicht-Technik verliehen. Das US Department of Energy hat die Entwicklung von Verfahren zur Nutzung erneuerbarer Energien allein im Jahre 2004 mit mehr als 500 Millionen $ gefördert.

NASA als Geburtshelfer

Bereits seit 20 Jahren experimentieren US-Wissenschaftler mit der Dünnschichttechnologie. Die NASA brauchte diese Energielösung für Ihre Satelitentechnik. Das Hubble-Teleskop verwendet Solarpaneele aus einer dünnen Trägerfolie auf der eine Kupfer, Indium und Galliumarsenid Schicht (CIGS) aufgedampft wurde und die in der Lage ist unter grössten Temperaturschwankungen Energie für das Bordsystem zu generieren.

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Die Vorteile einer Dünnschicht liegen auf der Hand. Durch das Trägermaterial Kupfer kann das Material geschnitten und gebogen werden. Sie wird sich besser anpassen und ist weniger klobig.
Recht bald schon könnte es aber ein Kopf an Kopf-Rennen mit dem deutschen Start-Up-Unternehmen Sulfurcell GmbH geben. Bestehend aus einem Konsortium von finanzkräftigen Partnern wie Vattenfall Europe und Jenoptik AG und unter technologischer Führung von Wissenschaftlern des Hahn-Meitner-Instituts sollte recht bald schon eine neue Dünnschichttechnologie (CIS) auf dem Markt kommen, die, so meint man in Fachkreisen, im Produktionsprozess ohne Schwermetalle auskommen kann.

Wo Investieren?

Die bisherige Solartechnologien basierend auf Silizium-Panels, werden sich recht bald einer asiatischen Preis- und Mengenoffensive stellen müssen. Neue Technologien werden den PV-Sektor sehr schnell revolutionieren.
Bleibt zu hoffen, dass wir dem übergeordneten Ziel näher kommen, eines Tages echte Alternativen zu fossilen Brennstoffen als Energieträger zu bekommen.

Unsere Meinung

Die Dünnschicht-Technologie ist unbedingt zu beachten. Ein auf Zukunft ausgerichtetes Portfolio kann an dieser Technologie kaum vorbeigehen. Wir haben daher in unser Musterdepot auf Seite 7 dieser Publikation die Aktie der Firma Daystar aufgenommen. (JN)
 
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