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GoldVon Robert Rethfeld
Drei technische Gründe sprechen für ein Comeback des Goldpreises:
• Der Chart Goldpreis in Euro,
• die Stärke des Goldpreises zum Rohstoffindex sowie
• die Gold/Dow-Ratio.
Erstens:
Der Goldpreis in Euro befindet sich nahe des im Jahr 1983 erzielten Allzeithochs.
Die aktuelle Korrektur dürfte eine Konsolidierung sein, die schließlich
zu einem Durchbruch durch die blaue Linie und damit zu neuen Hochs
führen dürfte. Der Aufwärtstrend von Gold in Euro ist jedenfalls
weiterhin intakt.
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Zweitens:
Physisches Gold zeigt gegenüber Rohstoffen relative Stärke. Auf dem
Chart ist eine Outperformance von Gold gegenüber dem CRB-Rohstoff-Index
zu erkennen. Aus den Jahren 1983 und 1987 resultierende Widerstände
könnten den Aufwärtstrend zwar unterbrechen. Wir rechnen jedoch nicht
damit, dass Gold gegenüber anderen Rohstoffen großartig verlieren wird.
Ein Indiz dafür ist die Gold-/ Erdöl-Ratio.
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In den vergangenen 40 Jahren zeigte diese Ratio eine hohe Volatilität.
In dieser Dekade fehlt diese Volatilität bisher. Wir können uns
vorstellen, dass diese Ratio, nachdem sie eine charttechnisch bullische
W-Formation vollendet hat (roter Kreis), sich wieder in eine volatile
Aufwärtsphase begeben könnte. Eine solche Entwicklung ergibt auch vor
dem Hintergrund Sinn, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung in den
kommenden Jahren zurückhalten sollte (= moderater Ölpreis), während die
monetären Zwänge weiter bestehen bleiben sollten. Letzteres dürfte die
Nachfrage nach physischem Gold auf hohem Niveau stabil halten. Diese
Nachfrage wird nicht nur von Kleinanlegern, sondern auch von
institutionellen Anlegern geschürt.
Drittens:
Physisches Gold zeigt gegenüber den Aktien-Indizes relative Stärke.
Gold entwickelt sich derzeit besser als fast alle Leitaktienbörsen
dieser Welt. Auch die oben dargestellte Ratio Gold zum Dow Jones Index
hat in diesen Tagen ein neues Dekaden-hoch erklimmen können. Anzeichen
dafür, dass sich dieser Trend umkehrt, sehen wir nicht.
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Fazit:
Der Goldpreis dürfte sein Potential noch nicht ausgereizt haben. Wilde
Preisziele interessieren die meisten – auch institutionellen Anleger
weniger als der Umstand, dass physisches Gold in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten eine solide Grundsicherung darstellt.
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Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest
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Fragen an den Autor leiten wir gerne weiter.
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