| Kobalt |
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Auch die
Metallgüsse glückten in früheren Zeiten nicht immer. Wenn dann Güsse
für Kirchenglocken nicht gelangen, vermutete man erst recht, dass hier
die Erdgeister den wackeren Handwerkern das Werk verdarben. Erst später
1735, wurde dieses Element erkannt und aus Kobold wurde dann Kobalt.
Häufiges Element
Ist Kobalt ein eher seltenes Element und in welchen Verbindungen kommt es vor, fragten wir Herrn Bending. Wir erfuhren, dass Kobalt an sich gut verbreitet ist. Vorkommen würde es meist in Verbindung mit Nickel, Kupfer und Eisenerzen. Reinheitsklassen Die Reinheit des Kobalts, das man aus diesen Erzen als Endprodukt gewinnen könne, sei im Markt ausschlaggebend für die Art der Anwendung, erfuhren wir. Hochreines Kobalt, also mit 99,9% Reinheit, sei besonders schwierig zu gewinnen und nur aus bestimmten Ausgangserzverbindungen wirtschaftlich möglich. Hochreines Kobalt decke hochqualitative Anwendungen ab, erläuterte Herr Bending; weniger reines Kobalt, also 99,8% und niedriger (Güteklasse II bis IV) alle anderen Anwendungen. Die Klassifizierung ergebe sich aus den im Kobalt enthaltenen Spurenelementen wie Eisen, Blei, Mangan oder Zinn aber auch Oxyde. Diese haben Beschränkungen bei etlichen Anwendungen zur Folge. Chemische Prozesse könnten die Reinheit des Kobalts erhöhen, aber das wären sehr aufwendige Verfahren, die vom Markt nicht honoriert würden. Für hochreines Material müsse man eben ein „richtiges“ Ausgangsmaterial haben, erfuhren wir. Hauptanwendungen Wo sind dann die Hauptanwendungen für Kobalt, fragten wir weiter. Herr Bending zeigte uns die nachfolgende Tabelle mit den Hauptanwendungsgebieten, sowohl für die metallischen wie auch für chemische Anwendungen:
Welche sind die Hauptabnehmer für Kobalt, fragten wir Herrn Bending. Er nannte uns vier klassische Anwendungsfelder, siehe nachfolgende Tabelle.
Ferner gäbe es eine Vielzahl von innovativen Anwendungsfeldern, so
RFID, Wasserstoffspeicherung, 42V Batterien, Hybrid Fahrzeuge u.a. wo
der Bedarf für hochreines Kobalt zunimmt.
Es wäre jedoch wichtig zu unterscheiden, sagte uns Herr Bending, zwischen Anwendungsfeldern, die hochreines Kobalt brauchen und andere Felder die mit Güteklasse II bis IV auskommen. Hochreines Kobalt, mit 26% des Marktbedarfes, sei ein hochpreisiger Markt mit deutlichen Aufschlägen zu den unteren Güteklassen. Die Anwendungen seien neuartige Metalllegierungen, die in Hochtechnologie eingesetzt werden. Die Luftfahrtindustrie hat mit 75% den höchsten Anteil (vor allem Triebwerke), weitere 15% gehen in stationäre Turbinen zur Stromerzeugung, 6% in der Automobilindustrie, gefolgt von der Öl/Gasindustrie und Werkzeugindustrie mit 2%, erfuhren wir. Hochreines Kobalt Herr Bending wies darauf hin, dass seine Gesellschaft, die Formation Capital Corp., sich der Gewinnung von hochreinem Kobalt widmen wird. In diesem Segment sind lediglich zwei Firmen tätig, Xstrata und Vale, die geeignete Erzmaterialien abbauen. Die gewonnene Menge könne aber nur 90% des Bedarfes dieses Teilmarktes abdecken, erfuhren wir. Formation Capital Corp. wird nach Erhalt der Genehmigungen in USA (Anmerkung der Redaktion: liegen inzwischen vor) und Sicherstellung der weiteren Finanzierung, das Idaho Cobalt Project verwirklichen und ab 2010 hochreines Kobalt liefern. In Vorbereitung dazu hat Formation Capital Corp. bereits vor einigen Jahren eine Metallschmelze aufgekauft, in der schon jetzt Silber und Gold geschmolzen werden, sagte uns Herr Bending. Diese Metallschmelze wäre nur 4 Autostunden von der Kobalt Mine entfernt, so dass günstige Gesamtkosten zur Wirtschaftlichkeit des Projektes beitragen. Formation Capital können unsere Leser unter www.formcap.com erreichen und dort alle Informationen zu Management, Kapitalstruktur und Börsenlistung entnehmen. |
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