| Kupferkathoden |
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Nord-Süd-GefälleDas in den Minen geförderte Kupfererz wird zumeist an Ort und Stelle grob angereichert und zu einem Konzentrat verarbeitet. Sehr rein ist das Kupfer auf dieser Ebene noch nicht. Es bedarf erst eines aufwendigen Reinigungsprozesses, um aus dem Konzentrat der Minen das reine Kupfer der Kupferkathoden zu machen. Dieser Prozess ist nicht nur aufwendig und technisch anspruchsvoll, sondern auch teuer. Aus diesem Grund sind die Minen froh, die Reinigung nicht selbst übernehmen zu müssen, sondern sie den Schmelzen überlassen zu können.
Ähnlich ist die Lage im südlichen Afrika. Auch hier ist der Verbrauch nur 0,3 Mio. Tonnen, das Angebot liegt bei 0,6 Mio. Tonnen, sodass sich ein Überschuss von 0,3 Mio. Tonnen ergibt. Nur sehr gering weichen die Produktions- und Verbrauchszahlen in Ozeanien von jenen im südlichen Afrika ab. In Ozeanien besteht ein Überschuss von 0,3 Mio. Tonnen. Der Verbrauch liegt in diesem Teil der Welt jedoch nur bei 0,2 Mio. Tonnen und damit leicht unter jenem auf dem afrikanischen Kontinent. Defizite in Asien, Europa und Nordamerika
Spitzenreiter und beim Verbrauch mit großem Abstand führend ist die asiatische Region. Die Gesamtnachfrage liegt insgesamt bei 9,8 Mio. Tonnen, denn hier sind mit Japan, China, und Südkorea drei große Verbraucher angesiedelt. Insbesondere der chinesische Verbrauch hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Region verzeichnet deshalb auch das größte Defizit mit 2,4 Mio. Tonnen in 2008. HardFacts Fazit: Noch kann das weltweite Angebot die Nachfrage decken. Wie lange noch? Denn Kupfer ist das Metall der Infrastruktur und die wächst vor allem in Indien und China unablässig. Steigende Kupferpreise sind am Horizont sichtbar. |
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